Erfurt

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Die Stadt Erfurt ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Thüringen. Im Jahre 742 wurde es erstmalig urkundig erwähnt und wurde schon kurz nach der Gründung zum Zentrum Thüringens. Erfurt ist in 53 Stadtteile gegliedert. Erfurt hat auch eine größere Universität, die zu den ältesten Universitäten Deutschlands gehört. Sie wurde 1392 gegründt, wurde aber 1816 wieder geschlossen. 1994 gründete man sie neu. Einer ihrer behrümtesten Absolventen war Martin Luther, der dort Erfurt ist Sitz zahlreicher behörden einen Magister der philosophischen Fakultität bekam, nachdem er von 1501 bis 1505 studiert hatte.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Allgemein

Erfurt ist die Landeshauptstadt von Thüringen und kreisfreie Stadt, im Thüringer Becken, an der Gera. Erfurt ist Sitz zahlreicher Behörden . Es gibt auch eine wieder gegründete Universität. Die Stadt wird vor allem überragt vom Dom un dder dreitürmigen Severikirche. Es sind auch einige mittelalterliche Kirchen erhalten u.a auch Überreste de ehemaligen Benediktinerklosterkirche St. Peter und Paul. Es gibt auch die Krämerbrücke, welche mit Häusern bebaut ist. Dennoch gibt es auch in der Altstadt zahlreiche Häuser aus der Renaissance. Am Stadtrand kann man 2 große Festungen besuchen. Im Mittelalter war Erfurt eine der bedeutendsten und volkreichsten deutschen Städte.

1802 kam Erfurt an Preußen. 1807-1813 war es eine Napoleon I. reservierte Domäne. Auf dem Erfurter Fürstentag verhandelten Napoelon I.und Alexander I. von Russland im Deisein der deutschen Rheinbundfürsten ihre Interressensphären.

[Bearbeiten] Klima

Das Klima Erfurts wird durch die Lage am Südrand des Thüringer Beckens geprägt ,welches durch den Harz und den Thüringer Wald begrenzt wird. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt circa 8° Celsius. Im Januar jedoch liegt die Höchsttemperatur bei -2° bis +2° Celsius. Im Juli liegt die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur bei 24° Celsius; die durchschnittliche Tiefsttemperatur bei 14° Celsius und der Durchschnittsniederschlag bei 500mm. Das Stadtzentrum befdindet sich auf 200 m.

In Erfurt befindet sich außerdem eine Wetterstation auf einer Höhe von 315m im Ortsteil Bindersleben.
Klimadiagramm Erfurt

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Stadt Erfurt zeigt ein silbernes Wagenrad mit sechs speichen, das auf einem roten Wappen untergebracht ist. Zwei der Speichen stehen dabei vertikal. Auf dem ersten Stadtsiegel von Erfurt im zwölften Jahrhundert ist der Schutzpatron der Stadt Mainz abgebildet. Das oben genannte Rad erschien erst im siebzehnten Jahrhundert auf Münzen und Denkmälern. Die Bedeutung des Rades ist übrigens bis heute nicht geklärt.

[Bearbeiten] Unterteilung

Die Stadt Erfurt ist in 53 Stadtteile gegliedert; 36 dieser Stadtteile bilden eigene Ortschaften. Diese waren früher selbstständige Gemeinden. 33 der Ortschaften besitzen eine sepperaten Bürgermeister.

[Bearbeiten] Bevölkerung

In Erfurt leben 199 242 Menschen. Davon sind 95 895 männlich und 103 347 weiblich. Die Einwohnerdichte beträgt 740/km2

[Bearbeiten] Geografie

Die noch heute relativ dichte Bebauung der Innenstadt kann darauf zurückgeführt werden, dass in Erfurt nur wenige Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden und diese Baulücken – im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten – meist wieder bebaut wurden. Die Naherholungsgebiete befinden sich daher in Erfurt fast ausschließlich am Stadtrand, wie z. B. der Steigerwald, der Nordstrand oder der Ega-Park.

[Bearbeiten] Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten

Ein besonders berühmtes Wahrzeichen von Erfurt ist das Ensemble vom Erfurter Dom und der Severikirche auf dem Domplatz. Außerdem ist Erfurt für die vielen Türme und Brücken bekannt, eine sehr berühmte Brücke ist z.B. die Krämerbrücke.Sehenswert ist auch die drei Quadratkilometer große, mittelalterlich geprägte Altstadt. Die Landeshauptstadt erscheint dem Besucher wie ein Freilichtmuseum der Architektur. in der City stehen gabze Straßenzüge unter Denkmalschutz, was historisch wertvoll ist, hat rote Schilder oder Hausnumern erhalten. Die Altstadt verströmt Flair wie wohl keine andere Stadt in Thüringen. An prachtvollen Bürgerhäusern und unzähligen Kirchen lässt sich der auf den drei >W<- Wein, Waid und Wolle- begründete. erfurt spielt aber acuh in der Politik seit jeher eine wichtige Rolle, in der Stadt fanden Reichs- und Parteitage sowie Fürstenkongresse statt.

[Bearbeiten] Zoologischer Garten und Aquarium

Der Thüringer Zoopark Erfurt ist einer der größten - von der Fläche her – Zoos in ganz Deutschland. Er wurde 1959 eröffnet und besitzt seither mit 128 verschiedenen Arten 1200 Tiere. Unter anderem Löwen, Elefanten, Nashörner und auch Giraffen. Er liegt im Norden von Erfurt am Roten Berg.

Auch das Aquarium gehört zu den tierischen Attraktionen in Erfurt. Es liegt am Nettelbeckufer und beherbergt 3000 Tiere von 368 verschiedenen Arten. Das Aquarium ist auch berühmt, weil es eine der größten Sammlungen von Süßwasserfischen besitzt.

[Bearbeiten] Sport

In Erfurt gibt es zahlreiche Sportanlagen, wo internationale und nationale Wettkämpfe stattgefunden haben und stattfinden. Erfurt beherbergt mehrere aktive und überregionale Vereine.

Unter anderem:

-Thüringer Handball Club Erfurt/Bad Langensalza

- Erfurter TC Rot-Weiß

- SWE Volley-Team Erfurt

Von zahlreichen Olympiasiegern ist die Heimat Erfurt


[Bearbeiten] Erfurt Dom St. Marien

Der Erfurter Domes St. Marien ist über 1200 Jahre alt und wurde im 8 Jahrundert n. C. gebaut. Er ist der wichtigste und älteste Kirchenbau in Erfurt. Anfangs und nur für kurze Zeit diente er als Bischofssitz. Der ursprünglich romanische Kirchenbau erfuhr in der Zeit der Gotik entscheidende Um- und Anbauten. Weithin berühmt ist die Gloriosa - mit 2,56m Durchmesser die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt. Hier wurde Martin Luthers 1507 zum Priester geweiht.

Erfurt Dom St. Marien Barock Beherrschendes Bauwerk Gothas ist Schloß Friedenstein, die größte frühbarocke Schlossanlage Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. Im Westturm des Schlosses befindet sich das älteste Barocktheater Europas,mit vollständig erhaltener echter hölzerner Bühnentechnik aus dem Jahr 1681, die heute noch genutzt wird. Schloss Friedenstein war von einer der stärksten barocken Festungsanlagen Mitteldeutschlands umgeben. Man kann unterirdische Schartenkammern, Büchsengalerien, Hinterwehren, Verbindungstreppen und –gänge und Schutzgräben sehen.

Erfurt Dom St. Marien Barock Das „Steinerne Haus“ ist ein reich geschmücktes Fachwerkhaus aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Es erhielt im 16. Jahrh. die herrlich bemalten Obergeschosse. Das „Büchnersches Hinterhaus“ stammt aus dem Jahre 1596. Es ist bis heute wohlerhalten. In solchen Fachwerkhäusern wohnten reiche Bürger zwischen 1550 und 1650..

Erfurt Dom St. Marien Barock- KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora Tief in den Bergwerkstollen bauten die Nationalsozialisten ab 1943 unter anleitung von Werner von Braun ihre berühmten VI und VII Raketen, mit denen der Krieg noch gewonnen werden sollte. Zum Bau brauchten sie Zwangsarbeiter, die unter unmenschlichen Bedingen dort arbeiteten. Über 20.000 Menschen sollten durch härteste Arbeit vernichtet werden und mussten dort sterben. Die Gedenkstätte von „Mittelbau Dora“ wurde 2000 gebaut und zeigt das Konzentrationslager der Arbeiter und die Anlagen in den Bergwerkstollen.


[Bearbeiten] Bisherige Oberbürgermeister

Hier die Liste der Oberbürgermeister mit Parteizugehörigkeit: 1817−1833: Wilhelm August Türk; 1833−1850: Karl Friedrich Wagner; 1850−1851: Hermann von Mallinckrodt, amtierender Oberbürgermeister; 1851−1871: Freiherr Carl von Oldershausen; 1871−1889: Richard Breslau; 1890−1895: Gustav Schneider; 1895−1919: Hermann Schmidt; 1919−1933: Bruno Mann; 1933−1934: Theodor Pichier (NSDAP); 1935−1936: Max Zeitler(NSDAP); 1936−1945: Walter Siegfried Kießling (NSDAP); 1945 (15. April - 7. Juli): Otto Gerber (parteilos), kommissarischer Oberbürgermeister; 1945−1946: Hermann Jahn (KPD); 1946−1961: Georg Boock (SED); 1961−1969: Rudolf-Dietrich Nottrodt (SED); 1969−1982: Heinz Scheinpflug (SED); 1982−1989: Rosemarie Seibert (SED); 1989−1990: Siegfried Hirschfeld (SED); 1990−2006: Manfred Ruge (CDU); seit 2006: Andreas Bausewein (SPD)


[Bearbeiten] Religion

Im Jahre 742 gründete Bonifatius das Bistum Erfurt, das jedoch kurz darauf dem Bistum Mainz eingegliedert wurde. Somit gehörte die Bevölkerung der Stadt Erfurt über viele Jahrhunderte zum Bistum Mainz. Im vierzehnten Jahrhundert fanden sich in Erfurt 10 Klöster; später dann 80 Kirchen und 36 Klöster. Später Reformierte sich die Stadt großteils, was zu großen Spannuungen zwischen Evangelischen und Katholiken. Die Protestanten behielten acht der Kirchen. Nachdem die Stadt ERfurt später an die Preußen überging wurde die Kirche neu geordnet. Im Jahr 1817 wand sich ganz Preußen der Reformation zu, somit auch alle Kirchen der Stadt Erfurt.


[Bearbeiten] Kirchen und Klöster mit Schwerpunkt auf Mariendom

Im Mittelalter wurde Erfurt oft wegen seiner zahlreichen Kirchen "Das Thüringische Rom" genannt. In der Erfurter Kernstadt sind 24 Kirchen erhalten; aber wenn man das komplette Umland miteinbezieht zählt man insgesamt 75 Kirchen. Die behrühmteste Kirche und das wahrzeichen der Stadt sind der Mariendom und die Severikirche auf dem Domplatz. Sie stehen auf einem Hügel, dem "Domberg" und sind über 70 Stufen zu erreichen. Im Dom hängt die freischwingende mittelalterliche Glocke "Gloriosa"; sie wiegt unfassbare 11,5 Tonnen. Zu besonderen Festtagen wird sie heute noch geläutet. Hier di Angebliche Geschichte des Mariendoms:

Um das Jahr 725 ließ Bischof Bonifatius in einem Ort in Thüringen, genannt Erfurt eine Kirche auf dem Domberg errichten, die als Vorgängerbau des heutigen Domes gilt. Im Jahr 742 bat der heilige Bonifatius Papst Zacharias um die Bestätigung seiner Bistumsgründung in Erfurt. Noch zu Lebzeiten des Bischofs Bonifatius, der im Jahr 746 Bischof von Mainz geworden war, wurde das Kirchengebiet des ersten Bistums Erfurt in das Bistum Mainz inkorporiert. 1154 begann der Bau einer romanischen Basilika. Dabei wurden die offenbar in Vergessenheit geratenen Gräber der beiden Mitarbeiter des heiligen Bonifatius wiederentdeckt: das Grab des heiligen Eoban Bischof von Utrecht - und des heiligen Adolar, der als erster Bischof von Erfurt verehrt wird. Der spätromanische Bau besaß ein dreischiffiges Langhaus, ein Querschiff und zwei Türme an der Ostseite der Kirche. Am 25. März 1349 wurde der Grundstein für einen Erweiterungsbau in Richtung Osten der Hohe Chor gelegt. 15 Meter über dem Domplatz wurde auf drei Kelleretagen eine einschiffige hochgotische Halle errichtet, die 1370-1372 fertiggestellt war. Dieser Raum ist bis heute durch die gotischen Fenster geprägt, die von der Heilsgeschichte des Neuen und Alten Testaments und dem Leben der Heiligen erzählen. In einem kunstvoll gestalteten Chorgestühl aus der Zeit um 1350 saßen die Schüler der Domschule und die Lehrer beim Gottesdienst. Heute wird das Hohe Chor im Osten durch einen Barockaltar von 1697 geprägt, der die wichtigsten Heiligen und Patrone des Thüringer Landes zeigt. 1455 wird an Stelle des dreischiffigen romanischen Baus eine spätgotische Halle errichtet. 1465 konnte hier der erste Gottesdienst gefeiert werden. Bis heute werden der Hohe Chor und das sogenannte Langhaus von 1455 für die Gottesdienste des Bischofs, Domkapitels, der Domgemeinde und des Bistums genutzt. Die Kunstwerke erzählen dabei vom Glauben der Vorfahren und die Gläubigen danken ihnen mit ihrem Gebet.

[Bearbeiten] Verwaltung seit dem Mittelalter

Die Stadt wurde früher von einem Vogt verwaltet, der vom König eingesetzt wurde und vom Bistum Mainz. Im dreizehnten Jahrhundert entwickelte sich ein Stadtrat der der die Stadt Erfurt verwaltete. Nachdem erfurt an Preußen überging oblag es der "preußischen Städteordnung". Danach stand an der Spitze der Stadt meist ein Oberbürgermeister, doch der Stadtrat blieb weiterhin bestehen. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Militäradministration den „Rat der Stadt“ beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung, die ebenfalls vom Volk „gewählt“ wurde.


Artikel im Klassenprojekt Hoba 2007/2008 Thüringen

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